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Jungfernstieg

Verkehrswende durch autofreie Zone und bessere Bedingungen für Stadtbäume

Ein Ort für Menschen: Jungfernstieg neu gedacht

Der Jungfernstieg, einer der prominentesten und bedeutendsten Orte in Hamburgs Innenstadt, hat sich verändert und zwar grundlegend. Hier fahren keine Autos mehr, nur noch der öffentliche Nachverkehr und Taxen sind auf der Straße unterwegs. So entsteht ein attraktiver und lebendiger Ort der Begegnung mit besserer Luft und Raum für Menschen.

Für den Umbau erhielt der LSBG den Deutschen Ingenieurpreis Straße und Verkehr 2025. Über die Auszeichnung in der Kategorie Baukultur freute sich unser Team gemeinsam mit ARGUS Stadt und Verkehr und den Landschaftsarchitekten HAHN HERTLING VON HANTELMANN.

Preisverleihung Deutscher Ingenieurpreis. Auf der Bühne vom LSBG-Team (v.li.n.re.): Dr. Stefan Klotz, Christoph Heel, Christian Book, René Binnewerg, Dr. Melanie Mergler, Matthias Voß. Zwei Projekte des LSBG erhielten eine Auszeichnung: Das Team Jungfernstieg in der Kategorie Baukultur, das Team KI-gestützte Mobilitätsprognose #transmove in der Kategorie Neue Mobilität.

Alle beteiligen, gemeinsam planen

Bürger:innen konnten bereits im Herbst 2020 ihre Eindrücke von einem damals bereits probehalber verkehrsberuhigten Jungfernstieg schildern. Zugleich waren Ideen und Wünsche für die weitere Gestaltung erwünscht. Insgesamt gab es bei der Online-Beteiligung rund 400 Beiträge und rund 1000 Kommentare dazu.

Es folgte eine Stakeholderbeteiligung: Gemeinsam mit Vereinen, Verbänden, Initiativen und Gewerbetreibenden diskutierte das Team Varianten, um für alle eine möglichst gute Lösung zu finden.

Im Frühsommer 2022 hatten Bürger:innen dann wiederum die Möglichkeit, auf der Plattform Beteiligungsverfahren Jungfernstieg Feedback zu der vorgeschlagenen Planung zu geben. Die Hinweise flossen in die Finalisierung der Pläne ein.

Ergänzend tauschten sich die Planer:innen fortlaufend mit den Anlieger:innen und Gewerbetreibenden aus.



Stimmen aus der Bürger:innenbeteiligung

Wohlfühlort für Stadtbäume

17 neue Silberlinden sollen sich am Jungfernstieg wohlfühlen: Für möglichst optimale Bedingungen sorgte unser Kompetenzteam Stadtgrün.

Wir möchten gesunde und zukunftsfähige Bäume haben. Dafür entwickeln wir standortbezogene Pflanzkonzepte. Die Bedingungen für Stadtbäume sind zwar nicht optimal, aber wir versuchen, ihren Lebensraum an unseren Straßen und Plätzen bestmöglich zu gestalten.

So sorgen wir für besseren Lebensraum in der Stadt:

Boulevard mit Spiel, Spaß und Platz zum Ausruhen

Die weltberühmte Flaniermeile soll ein Ruhepol mitten im städtischen Treiben sein. Wo früher rund 13.000 Fahrzeuge täglich fuhren, ist jetzt ein Ort ohne Autos entstanden, der zum Verweilen einlädt und zahlreiche Spielangebote für alle Generationen bereithält.





V.l.: Bezirksamtsleiter Ralf Neubauer, Senatorin Karen Pein (BSW), Senator Dr. Anjes Tjarks (BVM) und LSBG-Geschäftsführer Dr. Stefan Klotz

„Für den LSBG – und als Geschäftsführer – bin ich sehr stolz darauf, diese bundesweit beachtete und städtebaulich herausragende Maßnahme als Realisierungsträger aktiv mitgestaltet und umgesetzt zu haben. Solche Vorhaben zeigen, wie viel Detailarbeit, technisches Know-how und Abstimmung im Hintergrund notwendig sind – genau das ist unsere Stärke. Ich freue mich riesig und danke unserem Team, denn der Jungfernstieg ist ein Projekt, das Maßstäbe im Hinblick auf die Ziele der Mobilitätswende setzt."

Geschäftsführer Dr. Stefan Klotz

Nachhaltigkeit mit Wirkung

Am Jungfernstieg haben wir....

  • Maßstäbe im Hinblick auf die Ziele der Mobilitätswende gesetzt: Hier fahren keine Autos mehr. So ist ein attraktiver und lebendiger Ort der Begegnung mit besserer Luft und Raum für Menschen entstanden.
  • Bürger:innen und Stakeholder intensiv am Planungsprozess beteiligt.
  • standortbezogene Pflanzkonzepte entwickelt, um den Lebensraum für Bäume bestmöglich zu gestalten.
  • zukunftsweisende Maßnahmen im Bereich des urbanen Regenwassermanagements und der Klimaanpassung getroffen.

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