
Rund um die Berlinertordammbrücke sind alle unterwegs, sei es in Zügen oder S-Bahnen, im LKW oder Berufsverkehr, auf dem Fahrrad oder zu Fuß. Das rege Treiben müssen die Projektverantwortlichen während der Sanierung der in Teilen mehr als 100 Jahre alten und 90 Meter langen Brücke im Blick haben. Die Arbeiten unter Vollsperrung sind deshalb hauptsächlich an Wochenenden und nachts geplant.
Ein Stück Geschichte neu gebaut
Von 2024 bis 2027 erneuern wir die Brücke in zwei Abschnitten: Während an einer Hälfte gebaut wird, fließt der Verkehr auf der anderen Hälfte weiter. Ende 2027 soll das 100 Millionen Euro schwere Projekt beendet sein.
Die Ingenieur:innen setzen sich dabei mit deutlich mehr als einer Brückenkonstruktion auseinander: Allein die bahnspezifischen Themen wie Oberleitung, S-Bahnstrom sowie Leit- und Sicherungstechnik bergen Herausforderungen.
Zahlreiche Menschen sind an dem Bauprojekt beteiligt, wir haben sie während der verschiedenen Projektphasen an der Brücke getroffen und mit ihnen gesprochen.
Gute Vorbereitung über Jahre
Dennis Mundorf, Projektleiter bis 2024, noch vor Baustart in der Planungs- und Ausschreibungsphase auf der alten Brücke.
Bald geht es los vor Ort
Kai Erhorn, Leiter der örtlichen Bauüberwachung, vor dem Einzug des Teams in den Baucontainer.
Wenn Pläne sich ändern
Philip Baumeister aus dem Team Baudurchführung musste bei Projektstart feststellen, dass sich nahe der Brücke eine große Herausforderung unter der Erde befindet, nämlich eine historische Bunkeranlage. Gemeinsam mit dem Verein „Unter Hamburg" hat das Team gute Lösungen gefunden, so dass Bunker und Baustelle sich nicht gegenseitig behindern.
Große Schritte, erste Ergebnisse
Ines Thierfelder, Projektleiterin seit 2024, live von der Baustelle beim Einbau der neuen Brückenträger.
Staub, Beton und schweres Gerät prägen heute noch das Bild am Berliner Tor.
Ab 2028 wird das neue Bauwerk das Stadtbild prägen – mit mehr Sicherheit für alle und zusätzlichem Grün durch Bäume und einen großen Pflanztrog.
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