Wenn das Wasser kommt ...
... ist Hamburg vorbereitet
– dank des Forscher:innenteams zum Hochwasserschutz im LSBG.
Unsere Deiche schützen unsere Stadt. Und der Geschäftsbereich Gewässer berechnet genau, wie hoch sie sein müssen, um auch künftig sicher zu sein.
Die Kolleg:innen der Abteilung Hydrologie und Wasserwirtschaft erforschen das Phänomen Sturmflut von der Entstehung bis zu den praktischen Auswirkungen auf unsere Baumaßnahmen.
Um die Menschen in Hamburg vor Überflutungen zu schützen, definieren die Expert:innen im LSBG die Höhe und das Sicherheitsniveau von Küstenschutzanlagen. Sie stellen sich dafür drei Kernfragen:
Welche Daten haben wir bereits aus erfolgten Sturmfluten und wie lässt sich daraus ein physikalisch plausibler Bemessungswert errechnen?
Welche Sicherheitsstandards benötigt Hamburg, um die Bevölkerung vor Sturmfluten zu schützen?
Wie verändern sich Sturmfluten künftig durch klimatische Einflüsse und wie wirkt sich dies auf Hochwasserschutzbauwerke aus?
So sicher ist Hamburg – kurz erklärt von Prof. Dr. Gabriele Gönnert
Sturmfluten sind seltene Ereignisse mit hohen Wasserständen ab 1,50 m über dem mittleren Tide-Hochwasser, derzeit liegt dies in St. Pauli +2,18 m NHN (Normalhöhennull). Sie entstehen bei starkem Wind über der Nordsee.
Hier finden Sie einen Bericht zur Berechnung des Bemessungswasserstandes
So entsteht eine Sturmflut – kurz erklärt von Prof. Dr. Gabriele Gönnert.
Wir leisten einen wichtigen Beitrag Hamburgs Gewässer zu entwickeln und die Bevölkerung vor Sturmfluten zu schützen. Dazu berechnen wir die möglichen Sturmfluthöhen und planen, bauen, unterhalten und verteidigen die Hochwasserschutzanlagen entlang der Elbe. Doch das ist nur ein Teil unserer Aufgabe. Wir schützen auch die Bevölkerung vor Überschwemmungen und helfen, den Zustand der Gewässer zum Beispiel durch Regenwasserbehandlungsanlagen und Renaturierungen zu verbessern. Mehr dazu auf der Website des LSBG.