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Sicher durch die Baustelle

Wenn Straßen neuen Belag oder Markierungen erhalten, müssen auch Fußgänger:innen neue Wege gehen. Damit sie gut ans Ziel kommen, setzt der Geschäftsbereich Assetmanagement auf temporäre Baufelder und persönliche Betreuung.

Dynamisch Bauen im Herzen Hamburgs

Auf diesen Fahrbahnen rollt der Verkehr von Ost nach West: Willy-Brandt-Straße und Ludwig-Erhard-Straße führen mitten durch Hamburg und entlang an stark frequentierten Punkten wie der historischen Deichstraße, dem Michel und dem Mahnmal Nikolaikirche.

Abschnittsweise sanieren, temporär einschränken: So löste das Team von Fachbereichsleiter Jens Burmann (r.) die Verkehrsführung der Straßenbaustelle, die mitten durchs Herz der Stadt verlief

„Hier ist üblicherweise sehr viel Verkehr – auch per Rad und zu Fuß“, erklärt Jens Burmann, Fachbereichsleiter Bestands- und Erhaltungsmanagement Straßen. Genau hier sanierte sein Team rund 11 Fahrstreifenkilometer, also etwa 40.000 Quadratmeter. Eine besondere Herausforderung: „Damit die Baustelle mit dem Verkehr verträglich blieb, haben wir sie in 14 Phasen unterteilt. Wir schaffen somit eine dynamische Baustelle, für die nur temporär einzelne Abschnitte gesperrt sind.“ Das beruhigte die Pendler:innen im PKW ebenso wie Menschen zu Fuß: Sie mussten zwar zum Teil stockenden Verkehr oder Umwege in Kauf nehmen, aber nur für kurze Zeit während des Baufensters in den Sommerferien.

Informieren und begleiten an der Grosskreuzung in Barmbek

Damit sich niemand einen eigenen Weg über die Baustelle suchte,

setzte Rami Alkusaibati auf Betreuung durch Sicherheitspersonal

an Übergängen und Absperrungen.

Die U-Bahn bringt einen Schwung Menschen und mit ihnen jede Menge Fragen. „Wie lange soll der Spaß hier dauern?”, „Wo fährt mein Bus?”, „Wie komme ich auf die andere Seite?”: Im Minutentakt sprachen Vorübergehende die Männer in gelben Jacken an, die strategisch günstig an Übergängen und Bauzäunen in der Barmbeker Großkreuzung Mundsburg stehen. „Die Kollegen müssen hier definitiv während der vollen 14 Tage Bauzeit vor Ort sein”, stellt Rami Alkusaibati fest. Der Ingenieur aus dem Operativen Erhaltungsmanagement ließ die viel befahrene Kreuzung mit einer neuen Deckschicht und Markierungen versehen. Sie sorgen für mehr Klarheit am Unfallschwerpunkt. Damit während der Bauzeit kein Unfall passierte, setzte der Projektleiter besonders auf Helfende an den Barrieren. Mit Erfolg: Trotz Dauerregen kamen die Arbeiten störungsfrei voran und pünktlich zum Ende des Baufensters in den Herbstferien war die Sanierung abgeschlossen.



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